
Moltkestraße 11
73312 Geislingen an der Steige
Mai bis Anfang November
Di. bis So. 15-17h
Nur während der Ausstellungen
Di. bis So. 14-17h
Bitte beachten Sie:
Das Museum im Alten Bau ist seit dem 3. November 2025 über die Wintermonate geschlossen und am 25. April 2026 wieder für Besucher geöffnet
Die Galerie im Alten Bau im Erdgeschoss ist das ganze Jahr hindurch zu den Ausstellungen geöffnet.
Die Galerie im Alten Bau befindet sich im Erdgeschoss und ist dank einer Rampe für Rollstuhlfahrer zugänglich.
vom 19. April bis 25. Mai 2026
Unter dem Titel „Exhibition Contemplation Production“ stellen ab dem 19. April 2026 Professoren und Professorinnen sowie Studenten und Studentinnen des Masterstudiengangs der renommierten Stuttgarter Merz-Akademie in der Galerie im Alten Bau in Geislingen aus.
Diese besondere Ausstellung stellt den lebendigen, gemeinsamen Prozess des Lernens in den Mittelpunkt. Das heißt auch, dass es während der Ausstellungsdauer zu Veränderungen der Ausstellungssituation kommen wird. Die Ausstellung wird deshalb gleich zweimal eröffnet: einmal zu Beginn und einmal gegen Ende der Ausstellungsdauer, das eben auch das Ende des Prozesses markiert. Die gezeigten Arbeiten spannen sich von Videosequenzen über klassische Flachware bis hin zu Textausschnitten weit auf.
Ausgehend von Arbeiten ihrer eigenen Professoren und Professoreninnen, umrahmt von den Schriften und Ideen von John Dewey (US-Amerikanischer Philosoph des letzten Jahrhunderts) und inspiriert durch die Arbeiten von Alison Knowles (Fluxus), Chris Marker (Filmemacher) und Robert Filliou (ebf. Künstler der Fluxusbewegung) werden Studierende des Masterstudiengangs der Merz Akademie Stuttgart ihre eigenen Projekte und Interpretationen im Galerieraum entwickeln und am Ende des Prozesses im gleichen Raum darlegen – ein spannendes, konzeptuelles und auch experimentelles Ausstellungskonzept.
Den Veränderungen im Galerieraum wird in sich schlüssig durch die beiden Vernissagen begegnet. Die erste Vernissage wird am Sonntag, dem 19. April, um 11:00 Uhr stattfinden; die zweite dann am Montag, dem 18. Mai, um 19:30 Uhr. Die Ausstellung wird von David Quigley kuratiert. Im Rahmen der ersten Vernissage wird Quigley auch einen Einführungsvortrag halten und die Arbeiten kurz präsentieren.
Begrüßen wird an diesem Tage Ulrich Katzer, Beirat Kunst und Kultur des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen; in die Ausstellung führt ergänzend zum Vortrag Quigleys Domenik Gebhardt, Ausstellungsleiter des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen, ein. Die sich allmählich wandelnde Ausstellung kann dann bis zum 25. Mai 2026 (Pfingstmontag) besucht werden.
Nach fast sechs Monaten Winterpause ist es am 25. April soweit: das Museum im Alten Bau startet in die Sommersaison 2026. Parallel zu den Kunstausstellungen im Erdgeschoss können nun auch die oberen Etagen wieder von großen und kleinen Besuchern entdeckt werden. Das Museum öffnet erstmals am Samstag, den 25. April 2026 und ist dann zu den gewohnten Öffnungszeiten, von Dienstag bis Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Zu sehen ist dabei nicht nur die Dauerausstellung mit den Abteilungen zur Stadtgeschichte, dem beeindruckenden Schatztruhenmuseum und den heimischen Tieren in der Vogelwelt. Auf der Sonderausstellungsfläche im dritten Obergeschoss gibt das Museum dieses Jahr einen Einblick in einen besonders beliebten Bereich seiner umfangreichen Sammlungen.
Unter dem Titel „Geislinger Spielzeugwelten“ wird gezeigt, was einst in Form von Stofftieren, Miniaturfiguren, Puppenhäusern und weiterem Spielzeug Geislinger Wohnstuben und Kinderzimmer bevölkerte oder als Puppenwagen und Kinderfahrzeuge zum Straßenbild beitrug. Neben selbstgefertigten Spielsachen aus unterschiedlichem Material sind industriell gefertigte Spielzeuge zu sehen, die in Fachgeschäften in Geislingen und Altenstadt erhältlich waren. Kindheitserinnerungen wecken einfache Spielgeräte für kleinere Kinder, ebenso wie funktionale Blechspielzeuge und Plüschtiere. Es werden aber auch Spiele für Erwachsene gezeigt und Stereotype und Vorurteile thematisiert, die einst auch in Spielen und über Spielzeug vermittelt wurden.

Eine Etage tiefer können Modellbahnbegeisterte mit etwas Glück an einigen Tagen verfolgen, wie am Modell der Geislinger Steige gearbeitet wird, um die dortigen Züge der Spur Z auch für die Museumssaison wieder flott zu machen.
Das Museumsteam freut sich auch dieses Jahr wieder auf seine Besucher aus nah und fern.
Sie interessieren sich für das Museum im Alten Bau und seine Sammlungen oder planen einen Besuch der Stadt Geislingen an der Steige? Hier finden Sie alle Informationen rund um das Stadtmuseum und die städtische Galerie.
Der „Alte Bau“ ist ein imposanter achtstöckiger Fachwerkbau aus dem Jahr 1445. Das ehemalige Getreidehaus gilt als eines der Wahrzeichen Geislingens. Als Stadtmuseum beherbergt er seit 1923 die Museumssammlung des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen e.V.
Im Museum im Alten Bau schlummert das Gedächtnis der Stadt Geislingen und ihrer Umgebung. Vor 100 Jahren wurde es als „Heimatmuseum“ gegründet. Damals wurde die Bevölkerung gebeten, Objekte zu spenden, die ihre Geislinger Heimat auszeichnete und für sie so besonders machte – und die Sammlung wächst bis heute weiter! Von der sehr zarten und feinen Elfenbeinschnitzerei bis hin zum technischen Meisterwerk der Geislinger Eisenbahnsteige, von Tonscherben, die vom Leben auf der Burg Helfenstein berichten bis hin zur bunten Vielfalt der heimischen Vögel: Im Museum im Alten Bau gibt es viele Facetten der lokalen Geschichte und Kultur zu entdecken.
Manche Haushaltsgeräte sind heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Hierzu zählen Waschmaschinen und Wäschetrockener, die stets weiterentwickelt werden. Andere Geräte fanden nur vorrübergehend Verbreitung.