
Moltkestraße 11
73312 Geislingen an der Steige
Mai bis Anfang November
Di. bis So. 15-17h
Nur während der Ausstellungen
Di. bis So. 14-17h
Bitte beachten Sie:
Das Museum im Alten Bau ist aktuell zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Ab dem 2. November 2026 wird es über die Wintermonate geschlossen
Die Galerie im Alten Bau im Erdgeschoss ist das ganze Jahr hindurch zu den Ausstellungen geöffnet.
Die Galerie im Alten Bau befindet sich im Erdgeschoss und ist dank einer Rampe für Rollstuhlfahrer zugänglich.
19.00 bis 23.00 Uhr
Eine Nacht im Museum im Alten Bau lädt dazu ein, die Geislinger Stadtgeschichte, Natur und Kultur einmal in ganz anderer Atmosphäre neu zu entdecken.
Am Freitag, den 11. September 2026 öffnen sich die Türen des Museums im Alten Bau zu ungewohnter Zeit: zwischen 19.00 und 23.00 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Ausstellungen des Hauses bei Nacht erkunden. Von der spannenden Dauerausstellung zur Stadtgeschichte bis hin zur Sonderausstellung „Geislinger Spielzeugwelten“ entfaltet das Museum in den Abendstunden einen ganz eigenen Zauber. Entdecken Sie die nächtliche Vogelwelt und beobachten Sie Märklin-Züge in Spur Z, die auch an diesem Abend die Höhen des Modells der Geislinger Steige erklimmen.
Kurze Überblicksführungen bieten einen orientierenden Einblick und zeigen die vielfältigen Wege durch die Ausstellungen des Alten Baus. Für eine Stärkung zwischendurch sorgt ein kleiner Ausschank. Diese besondere Nacht verspricht neue Perspektiven und ein Museums-Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Sommers der Verführungen statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Es ist der reguläre Museumseintritt zu entrichten (Erwachsene 2,- €, Kinder (6-14 Jahre) 1,- €).

vom 19. September bis 1. November 2026
Begrüßung: Domenik Gebhardt & Stefan Renner, Ausstellungsleiter des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen
Grußwort: Ignazio Ceffalia, Oberbürgermeister der Stadt Geislingen
Einführung: Dr. Carolin Heel
Begrüßung: Boris Kerenski, Vorsitzender des Kunstvereins Eislingen
Grußwort: Oliver Marzian, Oberbürgermeister der Stadt Eislingen
Einführung: Prof. Michael Lüthy
Wolfgang Gäfgen (*1936 in Hamburg, †2024 in Esslingen am Neckar) arbeitete in den bildnerischen Ausdrucksmedien von Zeichnung, Holzdruck, Papierschnitt und Fotografie. Er lebte und arbeitete in Stuttgart und parallel von 1961–2012 in Paris. Von 1983–2002 lehrte er als Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und prägte viele Künstler der nachfolgenden Generationen. Seit den 1960er-Jahren war er präsent in deutschen und französischen Galerien wie Museumsinstitutionen und international renommierten Ausstellungen wie der documenta 6 in Kassel.
Wolfgang Gäfgen wäre 2026 neunzig Jahre alt geworden – Grund genug an diesen wichtigen Künstler und sein vielschichtiges Gesamtwerk zu erinnern, weshalb 3 Institutionen kooperieren – für 1 Ausstellung an 2 Orten und zwar:
Die Wolfgang-Gäfgen-Stiftung, der Kunst- und Geschichtsverein Geislingen und der Kunstverein Eislingen.
Die beiden Ausstellungen widmen sich jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten des Werks von Wolfgang Gäfgen, sie verzahnen und ergänzen sich und nehmen über Referenzwerke auch direkt Bezug aufeinander.
Galerie im Alten Bau Moltkestraße 11, 73312 Geislingen
Dienstag–Sonntag: 14–17 Uhr
Montag: geschlossen
Eintritt frei
Frühe Zeichnungen & Drucke, Referenz-Drucke, -Schnitte, späte Fotos, Schabtechniken
Kunstverein Eislingen Bahnhofstraße 12, 73054 Eislingen
Donnerstag–Samstag: 16–18 Uhr
Sonntag: 14–18 Uhr
Montag: geschlossen
(Keine gesonderte Feiertagsregelung)
Eintritt frei
Späte Zeichnungen (»Riesenformate«), Referenz-Drucke, frühe Fotos, Schnitte
Zur Ausstellung wird ein Katalog aufgelegt, der im Moloko-Verlag erscheint.
Das Ausstellungsprojekt wird großzügig von der SV SparkassenVersicherung unterstützt und gefördert.

Sie interessieren sich für das Museum im Alten Bau und seine Sammlungen oder planen einen Besuch der Stadt Geislingen an der Steige? Hier finden Sie alle Informationen rund um das Stadtmuseum und die städtische Galerie.
Der „Alte Bau“ ist ein imposanter achtstöckiger Fachwerkbau aus dem Jahr 1445. Das ehemalige Getreidehaus gilt als eines der Wahrzeichen Geislingens. Als Stadtmuseum beherbergt er seit 1923 die Museumssammlung des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen e.V.
Im Museum im Alten Bau schlummert das Gedächtnis der Stadt Geislingen und ihrer Umgebung. Vor 100 Jahren wurde es als „Heimatmuseum“ gegründet. Damals wurde die Bevölkerung gebeten, Objekte zu spenden, die ihre Geislinger Heimat auszeichnete und für sie so besonders machte – und die Sammlung wächst bis heute weiter! Von der sehr zarten und feinen Elfenbeinschnitzerei bis hin zum technischen Meisterwerk der Geislinger Eisenbahnsteige, von Tonscherben, die vom Leben auf der Burg Helfenstein berichten bis hin zur bunten Vielfalt der heimischen Vögel: Im Museum im Alten Bau gibt es viele Facetten der lokalen Geschichte und Kultur zu entdecken.
Schon vor über 100 Jahren war die Geislinger Steige als zentrale Verkehrsverbindung in Süddeutschland berühmt. Ihr legendärer Name fand sogar Eingang in deutsche Militärkarten des Ersten Weltkriegs.